Craniosakrale Therapie
 
 
Sanfter Händedruck gegen Körperblockaden
Behandlungsformen, die allein mit sanftem Händedruck versuchen,
Blockaden im Körper zu beseitigen, liegen im Trend. Immer mehr Menschen, die über verspannte Muskeln, Kopfschmerzen oder stressdedingten Störungen klagen,
suchen auf sanfte Art ihre Beschwerden zu lindern.

Zwischen Schädel und Kreuzbein lässt sich eine Druckwelle fühlen
Die Schädelknochen haben an ihren Nähten tatsächlich Spiel von etwa einem Millimeter,
sind also in ganz geringen Umfang beweglich.
Mit den Hirnhäuten und der Rückenmarksflüssigkeit bilden Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein zusammen das Craniosacrale System.
Als Grenzmembran dient dabei die ziemlich unelastische Hirnhaut, die das Gehirn und das Rückenmark umhüllt.
Sie ist an verschiedenen Stellen im Schädel, an Wirbel und auch am Kreuzbein befestigt.
Aus diesem Grund pflanzt sich der craniosacrale Rhythmus wellenförmig über den ganzen Körper fort.
Allerdings ist er nur mit geduldiger Übung überall zu erspüren.
Störungen im craniosacralen Rhythmus können krank machen.
Blockaden im craniosacralen System zum Beispiel durch Verspannungen, Entzündungen oder Unfällen, können den Rhythmus stören und zu verschiedensten gesundheitlichen Problemen führen:
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schwindelzustände, Kiefergelenksprobleme, Stress-Symptome.

Aromamassage
Viele Gesundheitsstörungen lassen sich so durch die craniosacrale Therapie erklären und behandeln.
Auch Hyperaktivität, Lernprobleme oder Entwicklungsstörungen von Kindern kann die Methode sehr hilfreich sein.
Die sanfte Körperarbeit wird zudem zur Gesundheitserhaltung empfohlen, um den Körper und
Seele ins Gleichgewicht zu bringen und psychosomatische Beschwerden vorzubeugen. Ganz behutsam dehnt , zieht und drückt der Therapeut.
Die feinen Berührungen an den Schädelbasis und dem Membransystem des Gehirns sollen das craniosacralen Pulssystem beeinflussen.
Ziel ist es, den Rhythmus zu harmonisieren, die Durchblutung aller Körpergewebe zu verbessern,
Starrheiten zu lösen und so eine größere Beweglichkeit von Muskeln, knöchernen Strukturen und Gelenken zu erreichen.

 
 
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